SnapPap im Nähzimmer

Hallihallo ihr Lieben,

in mitten des Poststreiks hat mich das liebe Team von Snaply mit einem großen Paket von ihrem neuen Produkt SnapPap überrascht. Ihr fragt Euch nun bestimmt, was ist denn SnapPap?! SnapPap ist ein sehr stabiles Papier oder auch veganes Leder. Ja ihr lest richtig. Snaply hat ein Papier entwickelt, welches sich waschen lässt, man kann es in den Trockner packen, vernähen, besticken, beplottern, bzw. alles damit machen, was einem kreativen Kopf so einfällt. 🙂

Vor der Benutzung habe ich zwei Streifen SnapPap bei 40 Grad im Schnelldurchlauf durch gewaschen. Wir besitzen keinen Trockner, daher habe ich es einfach zum Trocknen auf die Terrasse gehängt. Es hat gar nicht so lang gedauert bis es trocken war, aber bevor wir zur Verarbeitung kommen, möchte ich Euch Bilder Live aus der Waschmaschine zeigen:

Nein…ich habe mich nicht 15 Minuten lang vor die Waschmaschine gesetzt 😀 Aber mich hat es interessiert, wie sich das Papier in der Waschmaschine verhält. Vor dem Waschen hat es sich recht glatt angefühlt. Nach dem Trocknen wurde die Oberfläche rauer und die Optik näherte sich der Struktur von echtem Leder.

Nun kann es endlich ans Nähen gehen. 🙂 Ich habe mich für ein Utensilio für meinen Nähtisch entschieden. Den perfekten Stoff für die ausgesetzte Tasche hatte ich schon eine Weile in meinem Regal liegen. Das Utensilio hat eine Breite von etwa 25 cm bei der vollen Breite des SnapPap Streifens, also 50 cm. Ich habe das Papier an drei Stellen gefaltet:

  1. 5 cm von unten,
  2. 15 cm von oben und
  3. in der Mitte der beiden in Punkt eins und zwei entstandenen Falt-Linien.

Es ergibt sich ein Dreieck. Um dies zu fixieren, habe ich mir zwei KamSnaps geschnappt und diese auf dem 5 cm breiten Stück angebracht.

Jetzt die Tasche. Einmal alle Seiten um- bzw. einbügeln. Zur Verschönerung habe ich an der oberen Kante ein Schrägband mit einer gehäkelten Rüschenverzierung befestigt. Nachdem die Tasche fixiert ist, einmal alle Utensilien reinstecken, den Abstand mit einer Stecknadel markieren und an den Markierungen eine Naht parallel zur äußeren Naht setzen. Fertig.

Ein einfaches, schnelles Helferlein für den Nähtisch. Ich habe es heute schon kräftig in Benutzung gehabt 🙂 Als nächstes werde ich ungewaschenes SnapPap vernähen. Mein Kalender braucht unbedingt ein neues Outfit. Hab ich Euch nun ein bisschen neugierig auf SnapPap gemacht? Dann schaut doch mal direkt auf Snap-Pap.de oder im Shop von Snaply vorbei.

Habt ihr auch schon mit SnapPap gearbeitet oder es vielleicht schon geplant? Was für ein Projekt steht bei Euch als nächstes auf der Agenda?

Ich verschwinde nun wieder in mein Nähzimmer. Habt noch einen schönen Sonntag!

Das SnapPap wurde mir kosten- und bedingungslos von Snaply zur Verfügung gestellt.

Liebe Grüße,

Eure Mademoiselle Polkadot

 

5 comments

  1. Hallo! Ich habe gesehen dass du die gleiche Nähmaschine hast wie ich, und nun bin ich sehr neugierig- wie sehen bei dir die Nähte auf der Rückseite aus? Bei mir sind die beim Nähen von SnapPap wirklich furchtbar geworden 🙁 hast du bei der Fadenspannung deiner Maschine etwas verstellt, oder die automatisch voreingestellte genommen?? Ich hoffe du kannst mir helfen, ich brenne darauf mehr mit SnapPap zu nähen, habe so viele Ideen, aber mit solchen Nähten ist das alles nicht umsetzbar… Vielen Dank schon im Voraus, ganz liebe Grüße
    Sabrina

    • Hey Sabrina, oh weh 🙁 Ich habe alles bei der voreingestellten automatischen Fadenspannung belassen. Hast du die Unterfadenspule schon einmal kontrolliert? Ich hatte mal das Problem, dass der Faden nicht gleichmäßig aufgewickelt war. Hast du etwas an der Fadenspannung verändert? Liebe Grüße, Anne

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